9 gute Gründe für eine Email-Liste

Muss ich oder muss ich nicht… eine Email-Liste haben? Vielleicht hast du dir diese Frage auch schon mal gestellt. Vielleicht hast du sie auch anderen schon gestellt und sehr unterschiedliche Antworten erhalten. In diesem Artikel stelle ich dir 9 gute Gründe für eine Email-Liste zusammen.

Es gibt Marketing-Menschen, die behaupten, Email-Marketing gehöre in die Vergangenheit, sei verstaubt und ganz einfach nicht mehr zeitgemäß. Ich sehe das anders.

Viele Menschen sind SocialMedia-müde. Immer die gleichen Inhalte auf den jeweiligen Plattformen. Der Algorithmus zeigt dir auch nur das an, was dir eh schon gefällt. Wenn du nicht likest oder kommentierst, dann bekommst du Inhalte von Seiten nicht angezeigt, auch wenn du diese eigentlich abonniert hast.

So geht es übrigens auch deinen Fans und Followern. Die beste Möglichkeit, die du deinen Interessenten geben kannst, um mit dir in Verbindung zu bleiben, ist eine Email-Liste. Warum?

Hier sind 9 gute Gründe für eine Email-Liste:

1. Unabhängig von einer Plattform

Du und auch deine Fans seid unabhängig von einer der SocialMedia-Plattformen. Das hat mehrere Vorteile.

Du bist nicht auf einen Algorithmus angewiesen und musst versuchen den so zu beeinflussen, dass deine Inhalte auch angezeigt werden.

Wenn du eine Plattform nutzt, dann musst du dich an die Gegebenheiten und Vorgaben halten.

Sollte eine Plattform mal ihren Dienst einstellen, dann wären deine Inhalte von heute auf morgen weg (sofern du sie nicht alle, inklusive Kommentare, gesichert hast – das ist viel Aufwand). Deine Emails bleiben erhalten und auch deine Abonnenten können sie sich bequem in ihrem Postfach speichern.

Deine Fans müssen sich nicht erst auf einer Plattform anmelden und nach deinen Inhalten suchen. Wenn du Emails schickst, bekommen sie deine wertvollen Inhalte direkt in ihr Postfach und müssen nicht suchen.

2. Du kannst schreiben, wann, was und so oft du willst

Du willst deinen Newsletter nur einmal im Monat schreiben? Ok, tu das. Du brauchst keine Sorge haben, dass deine Email dann plötzlich nur noch die Hälfte deiner Abonnenten erreicht.

Du brauchst auch keine Rücksicht darauf nehmen, wann deine Follower meistens online sind, um möglichst dann zu posten und am besten noch aktiv zu sein. Schreibe deine Emails, wann es dir am besten passt, morgens Früh im Bett, am Frühstückstisch, abends auf dem Sofa oder einfach am Schreibtisch. Senden kannst du sie dann zu einem bestimmten Zeitpunkt. Ja, das geht bei den SocialMedia-Plattformen auch. Aber bei einigen ist es sinnvoll direkt um den Post herum auf der Plattform aktiv zu sein, damit die Reichweite erhöht wird. Da nützt es dir nichts, wenn du das vorgeplant hast und dann trotzdem um 6 Uhr liken, kommentieren und teilen sollst.

Du darfst deine Email auch so lang halten, wie du möchtest. Es gibt keine Zeichenbeschränkung, die dich zwingt, deine Inhalte zu komprimieren. Lass einfach raus, was dir wichtig ist.

3. Extrem hohe Reichweite

Auf keiner Plattform erreichst du eine so hohe Reichweite wie mit deinen Emails. Nahezu 100% (abhängig davon wie viele Accounts dabei sind, die dich als Spam einstufen oder denen die Email nicht zugestellt werden kann, weil z. B. das Postfach voll ist.).

Wow, oder!?

Ich kenne wenig andere Medien, mit denen du das erreichen kannst. Das alleine ist für mich schon ein Grund, eine Emailliste zu haben.

Jetzt wirfst du vielleicht ein, dass ja aber nicht jeder deine Email liest. Das stimmt. Aber jeder hat grundsätzlich die Möglichkeit, es zu tun. Wenn ein Post erst gar nicht angezeigt wird, dann hat auch niemand die Chance, ihn zu lesen. Und von denen, denen der Post angezeigt wird, lesen ihn auch nicht alle.

Eine Zahlenbeispiel:

Nehmen wir mal an, dass jeweils die Hälfte deinen Post bzw. deine Email liest.

  • Wir gehen von 300 Followern und Abonnenten aus.
  • Die durchschnittliche Reichweite bei z. B. Facebook ist von Seite zu Seite sehr unterschiedlich, wir gehen hier mal von 30% aus, was relativ hoch ist. Also 300 Follower, davon sehen 30% deinen Post, das sind 90 Menschen.
  • Die Hälfte liest den Post, das sind dann 45.
  • Deine Email geht an 300 Abonnenten, wir ziehen mal 10% ab, die im Spam landen oder nicht zugestellt werden können. Dann bleiben noch 270 Abonnenten, die deine Email bekommen.
  • Davon lesen auch wieder die Hälfte die Email. Das sind 135!

Wir vergleichen: 135 zu 45! Krass, oder was meinst du? Ich denke, die Zahlen stehen für sich.

4. Emails, die interessieren

Wenn du ein gutes Email-Marketing-Tool nutzt, dann kannst du deine Abonnenten mit Tags versehen. Du kannst so bestimmte Interessen markieren oder auch wenn sie schon ein Produkt gekauft haben. Mit Hilfe dieser Tags kannst du ganz gezielt Angebote an deine Abonnenten senden. Jemand, der Produkt A schon hat, braucht kein weiteres Angebot dazu. Da kannst du ein Aufbauangebot machen, das für denjenigen dann wesentlich interessanter ist. Deine Abonnenten fühlen sich nicht vollgespamt und kaufen eher.

5. Direkte Verbindung

Mit Emails kannst du eher eine direkte Verbindung zu deinen Abonnenten herstellen. Es entsteht das Gefühl, dass du sie direkt angeschrieben hast. Die Wahrscheinlichkeit einer Interaktion ist hier wesentlich höher. Nutze das für dich und stelle Fragen in deinen Emails, lasse abstimmen. Sobald jemand auf deine Email antwortet oder einen Link/Button klickt, ist die Verbindung etwas stärker geworden. So baust du echte Verbindung auf.

6. Persönliche Anrede

Besonders schön finde ich die Möglichkeit, meine Abonnenten mit Namen anzusprechen. Das kannst du auf keiner anderen Plattform, mit der du viele Menschen gleichzeitig erreichen kannst. Das ist sehr persönlich und der Abonnent fühlt sich wichtig und ernst genommen. Nutze unbedingt diese Möglichkeit in deinen Emails. Achte aber auch auf die Dosierung. Jeden Satz mit dem Vornamen zu beginnen ist too much.

7. Persönliche Interaktion

Die Chance, dass jemand auf deine Frage antwortet ist bei einer Email groß. Der Grund: die Antwort siehst nur du und nicht noch hunderte andere Menschen. Für viele Menschen ist es nicht so leicht, sich öffentlich zu zeigen. Das ist besonders zu beachten, wenn du mit persönlichen Themen arbeitest. Da kann es dir viel bringen, wenn du die richtigen Fragen in deinen Emails stellst. Probiere es mal aus.

8. Netzwerk ausbauen

Ein großes Netzwerk zu haben, ist sehr wichtig, um Kunden zu gewinnen. Wenn du niemanden hast, dem du deine Produkte anbieten kannst, dann kann auch niemand kaufen. Mit einem regelmäßigen Newsletter informierst du deine Abonnenten über dich, dein Wissen, dein Angebot. Das solltest du von Anfang an nutzen. Was du hast, hast du.

9. zukunftsorientiert

Deine Email-Liste wächst mit deinem Business. Zuerst versendest du vielleicht nur einmal im Monat einen Newsletter, dann schon wöchentlich. Irgendwann möchtest du ein Freebie anbieten und brauchst eine Automation dafür. Je weiter du in deinem Business kommst, desto mehr kannst du dein Email-Marketing ausbauen. Funnel einrichten und die Menschen so automatisiert dazu leiten, deine Angebote zu kaufen. Das geht nach und nach. Du musst das nicht von Anfang an alles machen. Aber es besteht eben die Möglichkeit. Je nachdem wie schnell du wächst, kann auch dein Email-Marketing wachsen. Es ist daher ein Tool, was dich und dein ganzes Business begleitet und dir treue Dienste leistet.

Das waren sie, die 9 guten Gründe für eine Email-Liste. Bist du überzeugt und willst jetzt auch endlich damit beginnen? Dann leg direkt los. Es braucht nicht viel dafür, aber das, was du damit erreichen kannst ist dafür umso mehr! Wenn du Unterstützung brauchst, dann melde dich gerne bei mir

Fazit: Eine Email-Liste ist ein Must-have in deinem Business. Sie bietet dir so viele Möglichkeiten, mit deinen Abonnenten in Verbindung zu treten und dich und deine Angebote zu präsentieren.

Wenn du mehr Inspirationen zum Thema haben magst, dann melde dich für meinen kostenlosen Email-Spirit an.

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